Foto: P. Nayudu
Foto: P. Nayudu

Herzlich Willkommen auf meiner Seite für Banjo- und Gitarrenunterricht

5-String-Banjo

 Oldtime, Bluegrass, und mehr

Plectrum-Banjo

Dixieland, Jazz, Skiffle

Tenor-Banjo

Dixieland, Jazz, Skiffle

und außerdem......

Gitarrenunterricht

- Fingerpicking und Plectrum-Style

- Melodie und Liedbegleitung

 

Ein paar Worte zu den verschiedenen Banjo-Typen:

Ganz grob kann man die Geschichte der "echten" Banjos folgendermaßen beschreiben: Das Banjo kam mit afrikanischen Sklaven nach Amerika. Einigermaßen gemeinsam war allen "banjo-artigen" Instrumenten ein runder Rahmen, oft eine ausgehöhlte Kürbishäfte, über welchen ein Fell gespannt wurde. Daran kam ein Hals mit Saiten. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts kristallisierte sich die heute als 5-String-Banjo bekannte Form mit vier langen und einer kurzen "Effekt"-Saite für den Daumen der rechten Hand heraus. Diese Banjos wurden (und werden) mit den Fingern der rechten Hand gezupft (Picking-Technik) oder nach unten angeschlagen (Clawhammer- oder Frailing- Technik). So, wie wir das auch von Gitarren kennen.

 

Als um die Jahrhundertwende Blasmusik (Ragtime, Charleston oder auch frühe Formen des Jazz) immer populärer wurde, suchte man ein Harmonie- und Rhythmusinstrument, das tragbar war und in der Lautstärke mit den Bläsern mithalten konnte. Das Banjo war so ein Instrument. Da es aber mit den Fingern gespielt noch immer nicht druckvoll genug war, begann man, mit einem Plektrum zu spielen. Das war dann laut genug. Allerdings wurde nun die fünfte Saite überflüssig. Es wurden Banjos mit nur noch vier langen Saiten gebaut, die Plectrum-Banjos. Die damals vorherrschende Stimmung der 5-String-Banjos C-G-H-D + G für die kurze fünfte Saite wurde überwiegend beibehalten. Allerdings gab es auch damals schon Spieler, die für ihre Plectrum-Banjos eine offene G-Stimmung, oder eine Gitarrenstimmung (die vier hohen Saiten) benutzten.

 

Mit zunehmender Popularität dieser bläserorientierten Musik sahen sich immer mehr Tanzorchester gezwungen, auch Banjos einzusetzen. Diese Aufgabe wurde Musikern übertragen, die bereits Saiteninstrumente spielten, meistens Streicher. Diese kamen auf die Idee, wenn sie sich schon damit abgeben mußten, den Banjos eine ihnen vertraute Quinten-Stimmung aufzuziehen. So konnten sie ihre vertrauten Fingersätze verwenden. Die Stimmung C-G-D-A setzte sich allgemein durch. Sie hatte einen sehr scharfen Klang, der sich gut durchsetzen konnte. Allerdings waren die relativ langen Hälse der Plectrum- Banjos für die hohe A-Saite nicht geeignet. Also baute man Banjos mit kürzeren Hälsen, die dann als Tenor-Banjos bekannt wurden. Allerdings ist auch hier die Besaitung nicht ganz so einheitlich. Viele Jazzer stimmen ihr Tenor-Banjo gerne einen Ton tiefer, um leichter in den B-Tonarten der Bläser zurechtzukommen. In der irischen Folkmusik wird das Tenor-Banjo gerne noch tiefer gestimmt, nämlich G-D-A-E. Das entspricht der Stimmung der Geigen. Man kann dann die Fiddletunes 1 zu 1 übernehmen.

 

Dann gibt es noch einige "unechte" Banjotypen. Das sind überwiegend als Banjo "verkleidete" Gitarren, Mandolinen oder Ukulelen. Allerdings haben auch sie einen festen Platz in der Geschichte der Banjos, und es gab zu ihrer Zeit sehr berühmte Spieler für diese Instrumente.

 

 

 

-qualifizierter Banjo- und Gitarrenunterricht in Sarstedt (Raum Hannover/Hildesheim)

- jahrelange Unterrichts- und Banderfahrung

- für Anfänger und Fortgeschrittene jeden Alters

Udo Weihrauch
Schützenstr. 4

31157 Sarstedt

Tel.: 05066/65129

e-mail: mail (ät) two-u.de